Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dann muss man sie nutzen.
So bin ich also mit einem Busunternehmen und einer Freundin übers Wochenende nach Leipzig gefahren.
Bei bestem Wetter und sehr hochsommerlichen Temperaturen erkundeten wir die Stadt.
Ich wandelte auf den Spuren Schillers….nein eher auf denen meines Vaters, der auch einmal Leipzig besuchte und meinte es wäre eine sehenswerte Stadt. Aus seinem Munde sollte das was heißen!
Und wirklich, ich bin auch sehr fasziniert von diesen vielen wunderschönen Häusern, die dank der ehemaligen DDR erhalten geblieben sind, weil ihnen schlicht das Geld für den Abriss fehlte!
Die 6 Stündige Anreise war schnell verflogen, nicht zuletzt Dank unseres großartigen und humorvollen Busfahrers Till, der uns souverän von A nach B brachte.
Unser Hotel lag gleich beim Bahnhof, von dem aus die beindruckende Innenstadt zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen war.
Ein weiterer Vorteil: von hier aus kann man mit vielen Straßenbahnlinien in alle Richtungen fahren.
Der Hauptbahnhof ein prachtvolles Gebäude, das sich Preußen und Sachsen teilten. Lustige Anekdoten darüber erfuhren wir in der 1,5 Stündigen Stadtrundfahrt mit anschließendem Fußmarsch durch die Innenstadt.
Mit der Straßenbahn fuhren wir zum Völkerschlachtdenkmal, das stand auf meiner Besichtigungsliste ganz oben.
Und es ist noch viel imposanter und beeindruckender, als ich mir das vorgestellt hatte.
Innen wie außen sehenswert!
Wer mag kann über 300 Treppen bis ganz nach oben steigen, es geht aber auch etwas leichter mit 2 Aufzügen, die zwar nicht bis ganz nach oben fahren, aber die 167 Stufen die noch übrig bleiben, kann man schon schaffen.
Platzangst darf man allerdings nicht haben, denn der wendeltreppenartige Aufgang ist gerade so schmal dass nur eine Person rauf oder runter kann. Eine Ampel sollte das regeln, was leider nicht wirklich gut geklappt hat… So sind es halt dann ein paar Stufen mehr geworden. Hin und wieder gibt es einen kleinen Absatz, indem man sich stellen kann um den Gegenverkehr vorbei zu lassen.
Die Mühen des Aufstiegs lohnen sich aber, denn die Aussicht von dort oben war einfach nicht zu toppen!
Ungewollt sind wir im Christopher Street Day gelandet.
Und nie habe ich mich sicherer an einem Hauptbahnhof gefühlt, als an diesem Tag. Ein mega Polizeiaufgebot war vor Ort, den viele gewaltbereite? Andersdenkende sind am Bahnhof eingetroffen um eine „Gegendemo“ zu starten.
Davon haben wir aber nicht mitbekommen, den zu diesem Zeitpunkt, schlenderten wir durch die Innenstadt und besuchten die Nikolaikirche und die Thomaskirche.
Lediglich die Parade des CSD hat uns kurzzeitig den Weg abgeschnitten.
hat sehr viele Passagen zu bieten, bei Regenwettter sicher optimal um durch die Geschäfte zu bummeln.
Diese Passagen mit ihren wunderschönen Innenhöfen haben mir auch sehr gut gefallen.
In der Handwerker-Passage: eine aus Leder gestaltete Decke!
Natürlich besichtigten wir auch die bekannte Mädlerpassage mit Auerbachskeller.
hat Leipzig auch einiges zu bieten. Das ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders im Barfußgässchen finden sich viele tolle Lokalitäten.
Mein Highlight des Tages war aber ein großer Eisbecher, der bei über 30 Grad wenigstens kurzzeitig für etwas Abkühlung von innen sorgte.
für diese schöne Stadt.
Leipzig steht nochmal auf meinem Besichtigungs-Wunschzettel, und dann ein paar Tage länger.
Und ich denke es muss auch nicht mehr so brütend heiß sein, im späten Frühjahr wäre es bestimmt etwas angenehmer die Stadt noch einmal zu erkunden.
Amüsante Glastüren bei den Hoteltoiletten in der Lobby
Naürlich auch bei Schiller vorbeigeschaut
Was hat dich besonders beeindruckt und welche Tipps hast du für meine nächste Tour in dieser Stadt?
PS: Ich habe doch dort tatsächlich ein paar Dirndl gesehen, in einer Modekette für Frauen mit mit etwas mehr auf den Rippen.
Wer die wohl kauft und wo werden die dann angezogen?
Herzliche Grüße,
Andrea
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG.