
2025 fing so fantastisch an, wie 2024 aufgehört hat. Nämlich mit den Kostümen für das Veldener Prinzenpaar. Damit hatte ich ja schon im letzten Jahr angefangen, aber durch Weihnachten und Neujahr (die staade Zeit) hat es letztendlich bis in den Januar bis zur Fertigstellung gedauert. Nach einigen Anproben und Verbesserungen, war es dann am 31. Januar soweit: die erste Inthronisation mit Maschkerasitzung fand statt.
Ich war dann am ersten Februar in Velden um mir das Ganze anzuschauen. Erwartet hatte ich 2 Stunden, Gardetänze und vielleicht ein paar Sketche, statt dessen durfte ich ein grandioses Singspiel, ähnlich wie dem berühmten Vorbild am Münchner Nockherberg, genießen. Und nicht nur das, sondern auch viele Gardetänze und tolle Einlagen, machten den Abend abwechslungsreich und unterhaltsam.
Da ich bis 2009 in Velden gewohnt habe, waren mir auch viele Persönlichkeiten des Ortes bekannt, über die es im Singspiel und in anderen Darbietungen ging. Sonst hätte ich vieles vermutlich nicht verstanden.
Alles in allem ein sehr gelungener Abend, die mir der Inthronisation des Prinzenpaaren und den Ordensverleihungen einen krönenden Abschluss fand. Ich wurde, neben einigen wichtigen Personen und dem Bundestagsabgeordneten, ebenfalls mit einem Orden überrascht.
Statt nun der vermuteten 2 Stunden, dauerte die kurzweilige Veranstaltung tatsächlich 4 Stunden!
Prinz und Prinzessin fühlten sich sehr wohl in ihren Outifits, das Motto war Voin- (Velden) tasia, und Garde und Bühnenbild waren perfekt auf das Thema abgestimmt. Fantastisch!
Wie bereits im Jahresrückblick 2024 erwähnt, möchte ich auch dieses Jahr den Veranstaltungs-Marathon fortsetzen.
Vielleicht nicht ganz so viele Treffen mit den Freundinnen wie letztes Jahr, aber das lag ja hauptsächlich an den häufigen Bastelabenden für die runden Geburtstage. Da es den nächsten runden erst wieder 2028 gibt, ist das Thema erst einmal vom Tisch.
Im Januar stand also als erstes das Konzert von „Auf a Wort“ im Landshuter Rathaussaal auf dem Programm. Am 11.01.25 durfte ich einen Abend lang die Hits von STS genießen und auch mitsingen. Es war fantastisch, genau nach dem Monats Motto.
Mit viel Gefühl und dem einen oder anderen Tränchen die alten Hits wie „Irgendwann bleib i dann dort“, „Großvater“ oder „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“ und „Fürstenfeld“ mitgesungen.
Ein Video vom Konzert gibt’s auf YouTube zu sehen, von Videos zusammengeschnitten, die die Konzertbesucher gemacht haben, was für eine tolle Idee!
Das Publikum war sehr gemischt, aber Ü50 (60,70) dominierte auf jeden Fall. Um mich herum war es jedenfalls recht weiß-und grauhaarig. Was mich gleich nach dem einnehmen meines Platzes amüsierte: Neben mir saß ein älteres Ehepaar. Wir warteten also noch ein Weilchen, bis sich der Saal füllte und da sagte Er zu Ihr: „Und was kommt jetzt da?“ Ich musste still in mich hineinlächeln und dachte mir: der arme Mann wurde vermutlich von der Frau zum Konzert genötigt. Aber, wie ich nach einiger Zeit feststellen musste, handelte es sich wohl eher um einen leicht demenzkranken Mann (ich bin was das angeht vom Fach, habe 2012 die Ausbildung zur Demenzbetreuerin absolviert) Jedenfalls wurde, mit fortschreitender Stunde, der Mann neben mir immer munterer, rief hin und wieder begeisterte Worte, klatschte ausgelassen und wiegte sich im Takt hin und her. Es war die reinste Freude, das bekannte Musik so ein schönes Gefühl auslösen kann.
trat am 17.01. in der alten Kaserne Landshut auf. Die beste Freundin von Martin Frank, stand auf der Bühne in mehreren Rollen und erzählte und sang uns etwas vor. Oftmals Begebenheiten aus dem Leben in denen man sich wiederfand.
Das Thema des Abends war: Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an.
Sie erzählt von der Lässigkeit des Älterwerdens, viel zu früh gestorbenen Goldfischen und den Abgründen ihrer ganz und gar nicht normalen Familie. Ein Abend gespickt mit pointierten Abhandlungen über nichts Geringeres als das Leben an sich: Umzüge, Hotelbetten, die Liebe, den Tod und das Glück, zwar schon über 40, aber wenigstens noch nicht tot zu sein. (Zitat Deutsches Theater München)
Ja, es gibt so Menschen, die verschlimmbessern alles und Franziska gehört da scheinbar auch dazu. Also ruft sie nicht an!
Im Atelier sind schon die ersten Dirndl zum Ändern angekommen und auch die ersten Maßanfertigungen.
Der Februar wird dieses Jahr also recht arbeitsreich, um so mehr, da er ja nur 28 Tage hat.
Das nächste Freundinnen-Treffen ist auch schon geplant, dort werden vermutlich die kommenden Konzertbesuche besprochen.
Schau ma mal, wie Kaiser Franz sagte, was das Jahr in dieser Hinsicht so alles zu bieten hat!
Da das Jahr noch jung ist, hab ich auch noch einige freie Kapazitäten für ein maßgeschneidertes Dirndl. Bitte nicht zu lange überlegen, wenn der Traum vom Wunschdirndl Wirklichkeit werden soll.
Kein Mehrwertsteuerausweis, da Kleinunternehmer nach §19 (1) UStG.